Die Erhöhung Jesu Christi


»Darum hat Gott ihn auch hoch erhoben und ihm den Namen verliehen, der über jeden Namen ist, damit in dem Namen Jesu jedes Knie sich beuge, der Himmlischen und Irdischen und Unterirdischen, und jede Zunge bekenne, dass Jesus Christus Herr ist, zur Ehre Gottes, des Vaters.« (Philipper 2,9-11)

Jesus Christus wurde erhoben, damit auch wir mit ihm erhoben werden würden aus dem Staub dieser Welt. Christus wurde verherrlicht, damit wir mit ihm verherrlicht würden. Er ist der Erstgeborene der Söhne und Töchter Gottes und hat auch uns alle zu Gottes Kindern, zu einer wunderbaren Familie gemacht! Dabei dürfen wir nie vergessen, was es Jesus Christus gekostet hat, uns zu erlösen, welchen Preis er bezahlt hat, um uns von der Konsequenz der Sünde zu befreien. Jesus zahlte mit seinem eigenen Leben und – dies kann wahrscheinlich als das größte Leiden Christi betrachtet werden – mit der Trennung von Gott dem Vater, aus dem Christus hervorgegangen war.

Jesus war gehorsam bis zum Tod am Kreuz und trotz des zu erwartenden Leidens wählte Jesus nicht die Flucht oder die Inanspruchnahme seiner göttlichen Autorität. Jesus wusste, dass das vorübergehende Leiden nichts sein würde im Vergleich zu der Herrlichkeit und Freude beim Vater. Er hatte seinen Jüngern drei Mal prophetisch verdeutlicht, dass er Leiden und Sterben müsse, jedoch auch am dritten Tage auferstehen und dann in die Herrlichkeit des Vater eingehen würde. Jesus wurde von Gott hoch erhoben über seine Feinde und über jede Herrschaft, jeden Namen und jede Gewalt im Himmel und auf Erden.

Wie die heutige Bibelstelle besagt, wird sich eines Tages jedes Knie beugen müssen vor dem Herrn Jesus Christus und dies ist die Vision der allumfassenden Herrschaft des gerechten Königs, von Gott dem Vater eingesetzt. Jede Zunge wird bekennen müssen, dass Jesus Christus der Herr ist. Dies erinnert mich an Verse eines Liedes: „Doch der größte Schatz bleibt für die besteh’n, die jetzt schon mit Dir geh´n!“ Wir dürfen bereits jetzt den unermesslichen Reichtum Christi in Anspruch nehmen, dadurch, dass wir unser Leben nach seinem Willen gestalten und wir seine Gegenwart hier auf Erden erleben. Der größte Schatz des Universums ist die Person Christi, sich vor ihm zu beugen bedeutet, das Leben selbst zu huldigen, ihn Herrn zu nennen bedeutet, der Freude in unseren Herzen freie Bahn zu geben.

Dadurch, dass Jesus Christus erhöht wurde, wir ihn bekennen und uns vor ihm beugen können, erfüllt sich wiederum das Ziel Jesu selbst: dem Vater im Himmel die Ehre zu geben. Amen.


Autor: Robin J. Malloy

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