»Darum seid nicht töricht, sondern versteht, was der Wille des Herrn ist! Und berauscht euch nicht mit Wein, worin Ausschweifung ist, sondern werdet voller Geist …« (Epheser 5,17-18)
Wir erinnern uns daran, dass der Feind versucht, uns mit seinen Lügen „einzunebeln“, unsere Sinne zu betrüben und unseren klaren Blick für die Wahrheiten Gottes zu verzerren. Es ist sein erklärtes Ziel, unsere Gedanken zu beherrschen, so dass wir nicht mehr in der Lage sind, Gott zu erkennen, seinen Willen zu kennen und seine Absichten zu verstehen. Sobald wir den Bezug zur Wahrheit verloren haben, sind unsere Gedanken ein Spielball der Finsternis, manipuliert durch die Verblendung der Lüge.
Gott hat uns dazu bestimmt, dass wir mündig sind, er schuf uns als ein partnerschaftliches Gegenüber mit Intelligenz, Einfühlsamkeit und einer Entscheidungsfreiheit, d. h. er schuf uns nicht als Knechte, sondern als Söhne und Töchter. Gott will seine Pläne und seine Geheimnisse mit uns teilen und freut sich, uns Erkenntnis und Verstehen zu schenken. Anders der Feind, er will uns knechten, uns in Unfreiheit binden und alles Erkennen und Verstehen hindern. Dazu bedient er sich vielerlei Instrumente, um uns von Gott und seinem Willen zu distanzieren.
Im Grunde genommen nutzt der Feind alles, was dazu dient, uns von Gott abzulenken und was verhindert, dass wir uns intensiv mit Gott selbst und seinem Willen auseinandersetzen. Dazu gehören z. B. die Medien, aber natürlich auch – und in sehr wirksamer Weise – berauschende Mittel, wie z. B. der Alkohol, von dem in dem heutigen Andachtstext die Rede ist. Nichts ist uns verboten, aber es gibt Dinge, die in der Lage sind, unseren Verstand und (was noch wichtiger ist) unseren Geist zu benebeln und den Geist Gottes zu betrüben, so z. B. der missbräuchliche Konsum von Alkohol.
Wir sollen alles meiden, was dazu führt, dass wir unsensibel gegenüber dem Heiligen Geist werden, ein unordentliches Wesen in Denken und Handeln entwickeln und nicht mehr zu den Entscheidungen und Handlungen fähig sind, die wir nach der Weisheit und nach der Kraft des Geistes eigentlich umgesetzt hätten. Wir sollen nichts tun, was unsere Erkenntnis Gottes, unsere Nähe zu ihm und unser verantwortliches Handeln nach Gottes Willen aufs Spiel setzt. Es geht ausschließlich um die Frage, wovon wir uns letztlich mehr beeinflussen lassen: von den Wirkungsweisen der Finsternis oder von dem Geist Gottes.
Gottes Wirkungsweisen bringen das Leben in Fülle hervor, alle anderen Einflüsse – grundsätzlich falsch oder in falscher Quantität – wirken zerstörerisch und hindern die Entfaltung, zu der wir bestimmt sind! Wir sollen all das zurücklassen, was bei uns ganz individuell ein unordentliches Wesen hervorruft und uns den Einflüssen aussetzen, die das Wesen Christi in uns hervorrufen! Amen.
Autor: Robin J. Malloy
Schlagworte: Ablenkung, Alkohol, Einflüsse, Gedanken, Lüge, Medien. Fülle, Wahrheit
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