Von Herrlichkeit zur Herrlichkeit


»Ich bin ebenso in guter Zuversicht, dass der, der ein gutes Werk in euch angefangen hat, es vollenden wird bis auf den Tag Christi Jesu.« (Philipper 1,6)

Wer seine Zuversicht auf Gott setzt, wird nicht enttäuscht werden! Ich bin Gott so dankbar dafür, dass er uns in seiner Gnade auserwählt und uns bis zu diesem Augenblick wunderbar getragen hat. Ich kann nur staunen, wie groß die Barmherzigkeit Gottes ist. Gott der Vater war bereit, seinen einzigen Sohn Jesus Christus für uns hinzugeben, als wir noch seine Feinde waren. Gott hat den Zaun der Feindschaft zwischen uns und ihm durchbrochen, indem er Mensch wurde und für unsere Sünden litt und starb. Unser Glauben und unsere Zuversicht basiert jedoch nicht allein darauf, dass Christus für unsere Sünden starb, sondern viel mehr noch, dass er von den Toten auferstanden ist!

Wir dienen einem lebendigen Herrn, dem Herrn Jesus Christus, welcher seinen Jüngern nach der Auferstehung erschienen ist und nun zur Rechten des Vaters sitzt. Jedes Knie wird sich vor ihm beugen müssen und jede Zunge bekennen, dass er der Herr ist. Jesus Christus vollendete das Werk, das ihm der Vater aufgetragen hatte, vollkommen. Er vollbrachte das größte Wunder der Menschheitsgeschichte, indem er uns den Zugang zum Vater eröffnete. Durch seinen Heiligen Geist überführte er uns unserer Sündhaftigkeit und zeigte uns den Zugang zum Gnadenthron. Durch Jesus Christus haben wir die Vergebung unserer Sünden und die Gotteskindschaft erlangt, um die es auch in der gestrigen Auslegung ging.

Als solche Gotteskinder tragen wir den Geist Gottes in uns, der ein weiteres Wunder vollbringt. Er beschenkt uns mit den Geistesgaben und lässt die Früchte des Geistes in uns wachsen, wodurch wir verwandelt werden, verwandelt in das Ebenbild Christi. Jesus Christus ist nun der Erstgeborene der Söhne und Töchter Gottes. Nun tragen auch wir das Siegel des Vaters und seine Liebe in uns, die durch den Heiligen Geist in unsere Herzen ausgegossen wurde. Es ist dieses wunderbare Werk der Erlösung, Rechtfertigung, Heiligung und Erneuerung, von dem Paulus im heutigen Bibeltext spricht. Wir dürfen mit ihm aus der Zuversicht, Kraft und Hoffnung schöpfen, dass Gott in jedem Fall sein Werk an uns vollenden wird! Dies gilt im Kleinen sowie im Großen.

Wir dürfen uns von dem festen Bewusstsein und dem Glauben leiten lassen, dass Gott alle Dinge in seiner Hand hält. Gott ist für uns nicht einmal mit dem Guten zufrieden, sondern er will unser Bestes in allen Dingen. Es gibt keinen Bereich unseres Lebens, für den dies nicht gelten würde. Unser ganzes Leben strebt auf das Ziel der Verherrlichung Christi hin. Wir erwarten seine Wiederkunft in Herrlichkeit, doch bis dahin, nimmt seine Herrlichkeit in uns Raum. Wie Paulus es ausdrückt, wachsen wir von einer Herrlichkeit in Christus zur nächsten Herrlichkeit. Welch eine großartige Perspektive für unser Leben! Jeder neue Tag ist ein weiterer Schritt in Richtung unserer Vollendung auf Christus hin. Wir sind sein(!) Werk! Amen.


Autor: Robin J. Malloy

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